
In Kürze
Worum geht es in dem Podcast?
Prof. Dr. med. Thomas Herdegen studierte Humanmedizin in Würzburg und Wien und absolvierte seine neurowissenschaftliche Ausbildung an Universitäten in Heidelberg, Yale, San Diego und Brisbane, gefördert mit einem Heisenberg-Stipendium der DFG. 1996 wurde er auf die Professur für Pharmakologie am Universitätsklinikum Kiel berufen und war bis 2023 stellvertretender Leiter des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie am UKSH Kiel. Als Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie ist er seit 1988 in der Schmerzforschung tätig.
Im dritten Circle of Experts ordnet Herdegen die pharmakologischen Grundlagen der Cannabismedizin ein – von Wirkprofilen und Dosierungslogik bis hin zu Wechselwirkungen und realistischen Risikoabschätzungen. Er räumt mit dem hartnäckigen Mythos auf, eine ärztlich kontrollierte Cannabistherapie führe zwangsläufig zu Abhängigkeit, und stellt die Datenlage in einen breiteren pharmakologischen Kontext, der auch andere zentral wirksame Arzneimittel umfasst. Als Mitautor der Praxisleitlinie Cannabis und Autor einer Publikation im Deutschen Ärzteblatt zur Arzneimittelsicherheit von THC und CBD bringt er die Sicht eines Pharmakologen ein, der lange wissenschaftlicher Leiter der Medizinal-Cannabis-Kongresse in Berlin war.
2024 wurde ihm der Deutsche Schmerzpreis für seine Forschung und Lehre verliehen. Die Folge richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Apotheker:innen sowie Forschende, die ein klares pharmakologisches Fundament für eigene Therapieentscheidungen suchen – und ist eine Einladung, Cannabis nüchtern als Arzneimittel zu denken.
Drei Formate an einem Tag - der Circle of Experts

Fachvorträge
Klinische Praxis aus Schmerz- und Palliativmedizin, Neurologie, Pharmakologie, Pflege und Apotheke. Kurze Slots, hoher Praxisbezug, Q&A direkt im Anschluss.

Fachdiskussionen
Moderierter Austausch zwischen Klinik, Praxis, Apotheke und Pflege. Themen werden vorab gesammelt und gemeinsam priorisiert.

Netzwerken
Klinik, Praxis, Apotheke und Pflege kommen in kleinen Tischrunden gezielt miteinander ins Gespräch, vertiefen Kontakte aus dem Tagesprogramm und knüpfen neue Verbindungen.
Beim nächsten Circle of Experts dabei sein.
Die Plätze vor Ort sind begrenzt. Bitte melden Sie sich verbindlich an — eine Bestätigung mit allen Details zum Programm erhalten Sie unmittelbar nach Ihrer Anmeldung.
Eckdaten
Freitag, 24. April 2027
Hotel Vivendi, Paderborn — und online
Ganztägig
Kostenfrei · Networking-Dinner optional (42,- €)
Die Anmeldung ist Fachkreisen vorbehalten (§ 10 HWG). Mit Absenden bestätigen Sie Ihre Zugehörigkeit zu einem der genannten Heilberufe.
Anmeldung — 4. Circle of Experts 2027
Bitte vollständig ausfüllen. Sie erhalten unmittelbar nach dem Absenden eine Bestätigungsmail.
Berufsgruppe auswählen
Die Veranstaltung ist Heilberufen vorbehalten (§ 10 HWG).
Die Fachexpert:innen
Klinik, Forschung, Apotheke und Pflege — die Sprecher:innen kommen aus den Bereichen, in denen Medizinalcannabis täglich angewendet wird.

Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel
Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth. Im Circle of Experts beleuchtet er ethische Aspekte der Medizinalcannabis-Therapie und plädiert für realweltliche Studien.

Prof. Dr. med. Thomas Herdegen
Prof. Dr. med. Thomas Herdegen ist Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie, langjähriger stv. Leiter des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie am UKSH Kiel. Mitautor der Praxisleitlinie Cannabis und Träger des Deutschen Schmerzpreises 2024.

Dr. med. Dipl.-Chem. Konrad F. Cimander
Dr. med. Dipl.-Chem. Konrad F. Cimander ist Facharzt für Allgemein- und Suchtmedizin, leitet das Kompetenzzentrum K.C.M. Hannover für Cannabismedizin und ist Präsident der Deutschen Medizinal-Cannabis-Gesellschaft (DMCG). Lehrbeauftragter zu Suchtmedizin, Psychopharmakologie und Cannabismedizin.

André Ihlenfeld
Dr. André Ihlenfeld ist Facharzt für Anästhesiologie und Schmerzmediziner sowie medizinische Leitung bei Copeia, wo er Projekte zur patientenbezogenen Datenerfassung unter Cannabistherapie verantwortet (u.a. Physicians Experience Platform). Co-Autor von Publikationen zu Cannabisarzneimitteln.
Weitere Informationen
Ja, Herr Professor. Ja. Noch mal ganz herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, hier beim dritten Circle of Experts in Paderborn mit dabei sein zu können. Weil ich weiß, Sie haben einen vollen Terminkalender. Sie sind sehr gefragt, wenn es um das Thema Fachvorträge geht rund um das Thema Medizinal Cannabis. Sie haben gleich auch noch direkt die Weiterreise morgen schon wieder in Dänemark gebucht, also ganz viel unterwegs.
Vor allem finde ich das so klasse, dass Sie Ihr Wissen teilen, nach wie vor so engagiert und aktiv sind, was viele bestimmt interessieren würde Wie sind Sie oder wann haben Sie das erste Mal Berührungspunkte zum Thema Medizinal cannabis gehabt und was hat Sie daran so fasziniert, dass Sie sich da so. Ja, mittlerweile ja einer der renommiertesten Referenten überhaupt sind, wenn es rund um das Thema Medizinal cannabis geht?
Einen ganz herzlichen Dank für die Einladung. Es ist für mich eine Ehre und ein ehrenvolles Vergnügen hier in diesem Saal. King Of. Ja, es sind ja nicht nur sorglose Expats, Sie haben hier wirklich einen Ozean of Excellence hier organisiert. Eine ganz großartige Veranstaltung, die die Bedeutung des Medizinal Cannabis in der medizinischem. Äh, in der medizinischen Versorgung noch einmal unterstreicht, unterstützt.
Und wir brauchen solche Veranstaltungen. Ja, wie bin ich zu Medizinal oder zum Cannabis überhaupt gekommen? Das fing an, Ich habe angefangen als Schmerz physiologe in Heidelberg und habe Mechanismen untersucht, wie Medikamente, den neuropathischen Schmerz, den haben wir damals entdeckt vor 40 Jahren neuropathischer Schmerz unterdrücken kann. Und da gab es ein ganz eindringliches Erlebnis. Da hat mir mein Chef einen Brief vorgelesen von einer Frau, die kein Opioid bekommen hat.
Die war damals schon längst zugelassen, weil der Arzt sagte Ja, das ist Suchtgefahr. Die Frau hatte wahnsinnige Schmerzen nach Bestrahlungen und Operationen wegen Brustkrebs. Und der Arzt hat gesagt, Sie müssen diese Schmerzen aushalten. Wenn man sich das vorstellt, was das bedeutet ein Schlag ins Gesicht der Empathie, aber auch ein Schlag ins Gesicht der Schmerzfreiheit. Das habe ich zutiefst bewegt.
Und da habe ich, bin ich entschlossen und habe gesagt, Ich möchte den schwierigen Therapieoptionen, die vielleicht noch noch nicht legal sind, aber eine Chance haben, Die möchte ich eigentlich kennenlernen, verstehen und in die Schulmedizin bringen. Insofern war ich immer offen und habe auch Untersuchungen gemacht über das Endo Cannabinoide System und die Wirkung von Cannabis und des CP eins Rezeptors auf Schmerzen.
Und dann hatte ich und damit darf ich dann schließen, weil dann bin ich quasi da, wo ich jetzt bin. Im Jahr 2008 den ersten Vortrag auf dem schwarz Kongress in Frankfurt zum Medizinal Cannabis und seitdem unterstütze ich das. So laut und so gut es geht. Wow, also wirklich beeindruckend. Überleg mal seit 2008 intensiv mit dem Thema Medizinal Cannabis regelmäßig zu tun.
Also einer der absoluten Pioniere würde ich sagen. Hier in Deutschland. Viele Leute hier mit dabei, die lange damit schon Berührungspunkte haben. Was sind denn so aus Ihrer Sicht so die beeindruckendsten Geschichten oder Erfolge, die Sie so mitbekommen haben in dieser langen Zeit, wenn es um die Therapie mit Medizinal Cannabis geht? Also wahrscheinlich super viele Geschichten, auch viele Patientengeschichten, vielleicht auch viele Themen, in denen noch nicht so gut gelaufen sind.
Aber was ist Ihnen da so ganz besonders in Erinnerung geblieben? Mich überrascht immer wieder, wenn Patienten mit schweren Krankheiten, vor allem die mit schweren Schmerzen, die schon viele Therapien ausprobiert haben, die auch durchaus in einer wirklich guten schmerz therapeutischen Betreuung sind. Wenn die, wenn sie immer noch nicht zufriedenstellend eingestellt sind, obwohl sie nach allen Regeln der Kunst behandelt wurden, dann einen Versuch machen, mit Medizinal Cannabis und in relativ niedrigen Dosen auf einmal sagen Es geht mir viel, viel besser und ich kann die schulmedizinischen Verordnungen, allen voran Opioide, aber auch Neuro Psychopharmaka, die belasten auch ob es die Gabapentin oide sind, ob es das Amitriptylin ist, andere Antidepressiva, die kann ich deutlich runterfahren.
Es geht mir besser und ich kann besser mit dem Schmerz leben, besser zurechtkommen. Das ist für mich immer wieder stets aufs Neue das große Erlebnis. Dann gibt es natürlich Erlebnisse, die anekdotischen Charakter haben, wo Menschen sagen bei Kindern mit ADHS oder bei Spastik, Wenn Professor Gottschlich darüber redet und sagt, wir nehmen da zehn an, die Epileptiker und Spaß Politiker und Einzelfallberichte aus der Spastik-Therapie liegen vor, sind aber individuell und nicht generalisierbar.
Das sind ganz beeindruckende Anekdoten, aber die bleiben natürlich eher so im Einzelnen. Während dieser erste Fall, den ich geschildert habe, das dem begegne ich häufiger. Dieser Einsatz, die Schulmedizin kommt an ihr Ende bei chronischen Schmerzen. Wir nehmen Medizinal Cannabis und haben eine nachvollziehbare, deutliche Verbesserung. Das finde ich großartig. Das erfreut mich und da bin ich immer so glücklich mit den Patienten, dass wir noch was anbieten können, was wir bisher nicht hatten.
Und das wünsche ich mir eben in der Medizin, dass diese Chance noch von vielen anderen Ärzten entdeckt wird und auch umgesetzt wird. Klasse. Ja, das merkt man bei Ihnen auch durch und durch. Also allein jetzt, wie ich Ihr Engagement strahlend dabei sehe, was es dort für Möglichkeiten gibt, was ja auch noch mal dafür spricht, mit wie viel Herzblut Sie bei der Sache sind, nach wie vor und wie viel Herzblut Sie ja wissen, auch teilen.
Jetzt gibt es natürlich auch noch viele, ja viele Mediziner, Mediziner, viele Apotheken natürlich auch, die sich dem Thema Medizinal cannabis entweder noch komplett verwehren oder sich sehr schwer damit tun. Was würden Sie diesen Menschen mit auf dem Weg geben? Was haben Sie vielleicht für ein Appell an diese Menschen, wenn es darum geht, um diese, um das Thema Cannabis Therapie bei der Cannabis Therapie?
Liegt die Schwierigkeit darin, sich klarzumachen, dass das Medizinal Cannabis eigentlich ein anderer Wirkstoff ist als das THC, das man sich im Freizeitgebrauch in hohen Dosen inhalativ zuführt? In der ärztlich begleiteten Cannabistherapie spielt Abhängigkeit nach derzeitiger Datenlage eine untergeordnete Rolle — eine sorgfältige Indikationsstellung bleibt erforderlich. Um wer die diskussion führt, verwendet das Suchtproblem als Feigenblatt, um sich damit nicht auseinandersetzen zu wollen. Punkt. Um das ist überhaupt nicht das Thema.
Wir haben wenig Nebenwirkungen. Die Nebenwirkungen sind vielleicht Schwindel, ein bisschen Distiness, das habituiert häufig Aufpassen, Einsturzgefahr. Aber überraschenderweise haben wir bei allen Nebenwirkungsmeldungen keine relevante Inzidenz über Stürze im Gegensatz zu Schlafmitteln, zu Ihnen, zu Opioide. Da wird regelmäßig in unseren medizinischen Zeitschriften davor gewarnt. Da gibt es regelmäßig Umfragen, Erhebungen zur Sturzgefahr. Ich habe tatsächlich noch keine Zahlen aus Deutschland gesehen, dass Medizinal Cannabis in irgendeiner fassbaren Weise statistisch fassbaren Weise an Stürzen beteiligt sind.
Also auch da können wir relativ entspannt sein. Und noch einmal Was gebe ich den Menschen auf den Weg? Klar machen die orale Einnahme im Moment noch. Die orale Einnahme als Goldstandard von Extrakten ist etwas ganz anderes als die Inhalative. Ich mache immer den Vergleich, wenn wir Dramatol und Tilidin verordnen oder auch Hydromophon, dann denken wir auch nicht mehr dran, dass Opium, wenn ich es in der Opiumpfeife und in der Opiumhöhle zu mir nehme, es mein Leben komplett zerstören und verändern kann.
Dieses Problem haben wir längst abgehakt. Der Freizeitgebrauch in der höhle interessiert uns nicht bei der Verordnung von Tilidin und Ramadol. Und das wünsche ich mir, dass wir endlich, endlich so weit kommen, dass wir sagen Medizinal Cannabis ist das eine. Der Freizeitgebrauch ist absolut etwas anderes. Da brauche ich auch einen gewissen Mut, weil ich nämlich auch Vorurteile die eigenen überwinden muss.
Und das ist wohl die innere endogene Brandmauer, die es so ein bisschen einzureißen ist. Also wir haben, glaube ich, gemeinsam noch viel zu tun, aber dafür stehen wir auch alle gemeinsam ein. Deswegen engagieren wir uns, deswegen engagieren sie sich ja auch so sehr. Jetzt wird viele Menschen bestimmt noch eins interessieren. Herr Professor, Herr Degen, Sie haben ja viel mit dem Thema Forschung und Lehre selbst zu tun gehabt oder immer noch zu tun.
Sie begleiten auch immer noch Studien. Sie setzen sich ganz intensiv mit der Materie auseinander. Was sind da vielleicht so aus der Vergangenheit Ihre beeindruckendsten Erkenntnisse? Vielleicht so ein paar Punkten wiedergegeben aus dem Thema Forschung, Lehre und Studien, die Sie begleitet haben. Das Beeindruckendste ist für mich immer noch der Fall der schottischen Lehrerin Geoff Cameron, den ich regelmäßig in meinen Vorträgen auf vorstelle, Die durch eine genetische Mutation etwas mehr körpereigene körpereigenes Cannabis würde ich das so einfach mal sagen darf.
Körpereigene Liganden, die den Cannabis Rezeptor stimulieren, hat einfach etwas erhöhte Spiegel voneinander mit vom Endo Cannabinoide und die eben nicht nur weniger oder gar keine Schmerzen empfindet, sondern das ist für mich der ganz, ganz entscheidende Punkt. Emotional glücklich ist keine Depressionen. Sie hat keine Angst, sie hat keinen Stress, sie kennt keine Panik. Sie ist redselig, sie ist glücklich.
Sie ist optimistisch, nur weil wir etwas mehr. Das Endo Cannabinoide System stimulieren. Und das ist für uns ein physiologischer Angriffspunkt. Und ich würde mir sehr wünschen, dass das noch weiter vorangetrieben wird. Dieser Erkenntnis, dass wir ein physiologisches Target haben, mit einer ganz starken Kraft, die Resilienz zu verstärken. Das muss man aber medizinisch begleiten, denn wenn ich zu viel stimuliere, habe ich nach dem Kurvenverlauf macht mir das Cannabis eben genau die Panik, die ich nicht haben will.
Deshalb gehört eine vernünftige wie bei all diesen Dingen vernünftige Betreuung, Begleitung des wissenden und erfahrenen Arztes zur Begleitung von Medizinal Cannabis. Aber das ist für mich nach wie vor das Beeindruckendste. Dieser Fall. Der zeigt spannender viel, das Potenzial sehr spannender Fall, das sage ich mal ganz deutlich das Potenzial. Jetzt ist es ja so, dass Sie auch ja eine eigene Initiative, eine eigene Fachgesellschaft vor einiger Zeit ins Leben haben.
Die deutsche Medizinal Cannabis Gesellschaft. Ja, weil sie auch sehr engagiert sind, gerade um dieses Fachwissen, was sie dort haben, auch weiterzugeben. Es gibt ja auch den Medizinal Cannabiskongress, der wohl stattfindet. Ja, bitte, da auch gerne noch ein paar Sätze zu ein paar Infos, weil ich glaube, es hilft, wenn möglichst viele Menschen sich auf den Weg nach Berlin machen, daran teilnehmen, weil sie haben auch da auch hochkarätige Referentinnen und Referenten mobilisiert, um auch das Thema ja weiter publik zu machen.
Weiter dafür sich stark zu machen. Das sehe ich Menschen damit auseinandersetzen, gerade die Mediziner und Mediziner, aber auch Apotheken und andere andere medizinische Menschen, die also die, die medizinischen Background haben. Und bitte da auch noch gerne einige Informationen dazu, weil wir wollen ja dafür sorgen, dass sich viele auf den Weg nach Berlin machen und die Medizinal Cannabis Kongress beiwohnen dieses Jahr.
Hinweis: Diese Folge wurde im Rahmen der Circle of Experts veranstaltet von 420 Pharma — die Inhalte richten sich an medizinische Fachkreise. Es ist begrüßenswert, dass ein akademischer Kongress zu Medizinal Cannabis auch tatkräftig unterstützt. Der geht über zwei Tage, ist ein ganz klassischer kongress, der sich in nichts von dem Internisten oder Chirurgen, Kongress oder Schmerztherapeuten Kongress unterscheidet. Wir haben hochkarätige Beiträge von Ordinarien, Klinikdirektoren, von unseren Kollegen für die Verordnung über den Einsatz von Medizinal cannabis in der Klinik in der Schulmedizin ein ganz naturwissenschaftliches akademisches Niveau, wie es diesem Thema gebührt.
Wir haben eine Reihe von ausländischen hochkarätigen Rednern, und dieser Kongress hat zum Thema Stärkung der Resilienz. Einige Vorträge beschäftigen sich damit, wie eben das Endo, das medizinische Cannabis. Ähnlich übrigens auch wie das Psychotherapien, das ja so ganz großartige Wirkungen bei Depression entfalten kann, wie die beide zu einer seelischen Gesundung beitragen können, wenn man sie in einer vernünftigen Dosierung und in einer guten ärztlichen Begleitung einsetzt.
Das ist auch unser Thema. Resilienz und ganzheitliche Stärkung der Psyche mit Medizin, Cannabis zwei Tage unterstützt von 420 Pharma (Sponsor — Werbekennzeichnung) und organisiert von der Deutschen Gesellschaft für medizinische Cannabis. Das ist doch mal eine Gesellschaft, Die einzige. Auch hier ein Alleinstellungsmerkmal, wo es wirklich um eine Gesellschaft geht, die sich nur und ausschließlich um den Einsatz in der Medizin und damit auch Auseinandersetzung in der Politik mit der Krankenkasse etc. kümmert.
Klasse, Wir sind auch wirklich dankbar daran Teil von sein zu dürfen, dass wir das mit unterstützen dürfen, weil wir einfach dieses Engagement, was sie dort leisten, große Klasse finden. Auch welche Menschen sie auch dort mobilisieren. Als Fachreferenten und Fachreferenten, die mit dabei sind. Das ist wirklich Chapeau, was Sie damit auf die Beine gestellt haben. Und das Thema Resilienz ist Glaube ich, gerade ein ganz wichtiges Thema, unabhängig vom Medizinal Cannabis.
Ich glaube, unsere Gesellschaft tut gut daran, generell an dem Thema Resilienz zu arbeiten. Weil wenn ich mir draußen die Welt so angucke, was alles so auf der Welt aktuell passiert, sei es politisch, sei es wirtschaftlich, in welchen Belangen auch immer, hilft es glaube ich einfach, wenn die Menschen eine starke Resilienz mitbringen oder eine Resilienz entwickeln, um sich selber persönlich durch diese stürmischen Zeiten zu manövrieren.
Und deswegen finde ich das Thema echt spannend. Das ist übrigens auch, was ich bei uns in der Firma regelmäßig sage, weil wir haben eine ganz junge Belegschaft. Das sehen Sie ja glaube ich auch heute hier. Wir haben, wird man sagen, so, der Durchschnitt ist nicht irgendwo so Mitte 20 bis Mitte 30, toll. Aber auch da, bei diesen vielen jungen Menschen, merkt man eins, Wenn alles gut läuft, super.
Aber wenn natürlich was ja Tagesgeschäft ist, dass Herausforderungen da sind, dass Probleme da sind, dass es auch da hilft, einfach eine gewisse Resilienz mitzubringen. Da arbeiten wir auch mit unserer Belegschaft dran, dass die Menschen sich einfach auch weiterentwickeln, an den Herausforderungen wachsen und ja, auch gemeinsam jeden Tag dafür einstehen, den Menschen da draußen mit unseren Medikamenten, die wir herstellen, halt zu helfen.
Das Thema Lebensqualität ist bei uns wirklich eins. Das ist einfach ein Motto dafür zu sorgen, weil wir können halt keinen heilen. Aber wir können dafür sorgen, dass die Menschen mehr Lebensqualität haben. Und ja, das merkt man auch tagtäglich, dass es den Menschen ein großes Anliegen ist und wir wirklich auch sehen, was wir da draußen bewirken. Auch wenn das aber das wissen Sie selbst am besten manchmal halt große, große Anstrengung bedarf, vor allen Dingen auch Bedarf, sich gegen Widerstände durchzusetzen und dafür gute Argumente zu finden.
Aber umso wichtiger, dass Sie Ihr Fachwissen hier auch teilen und Menschen mit auf diese Reise nehmen. Und deswegen auch noch mal einen Appell von unserer Seite aus, dass sich wirklich viele Menschen auf den Weg nach Berlin machen, sich einfach mit dem Thema Medizinal cannabis beschäftigen, dafür sich öffnen und vor allen Dingen diese vielen guten Fachinformationen aufnehmen und vielleicht sich dann auch ein eigenes Bild bilden.
Weil wir haben in der Vergangenheit wirklich viele Menschen gehabt, die erst mal skeptisch waren, was ja durchaus legitim ist. Das ist ja auch richtig, aber gesagt haben, ich höre es mir an, ich finde spannend und dann danach sich dem Thema Halt gegenüber geöffnet haben und ja, ich glaube, da sind wir gemeinsam mittlerweile auf einem guten Weg. Aber wir sind noch lange nicht am Ende.
Jetzt würde ich das Wort noch mal an sie übergeben. Gibt es noch worte? Irgendwas, was Ihnen auf dem Herzen liegt, was Ihnen wichtig ist, was die Menschen mitgeben möchten, wenn es um das Thema Medizinal Cannabis geht? Sie haben es ja schon ausgeführt die Resilienz und die möglichen Störungen, die die Menschen ausgesetzt, denen sie Menschen ausgesetzt sind und das sehen wir ja gerade am Freizeitgebrauch von Cannabis, dass es eine Art Eigentherapie war und ist zur Verbesserung der Resilienz.
Das hat aber durchaus seine Probleme, auf die ich nicht weiter eingehen will. Ich will das auch jetzt nicht groß verteufeln, aber dieser Nied, diese Resilienz Stärkung, die sollte natürlich auch in Hände kommen von Kollegen, die wissen, wie man damit wirklich fachspezifisch umgeht. Ärzte und Psychotherapeuten und dann eben denen, die Unterstützung von dem Cannabis nicht unbedingt in der schnellen Anflutung der Inhalation, sondern über das Medizinal Cannabis.
Aber wir sehen, der Freizeitgebrauch ist im Grunde genommen auch eine Art Selbsttherapie eines Medical Needs Und diesem müssen wir uns auf die Fahne schreiben. Dem müssen wir uns stellen und die Patienten vertrauensvoll zu uns rüberziehen und dann in ein therapeutisches Konzept einbetten, in dem auch das Medizinal Cannabis eine wichtige Rolle spielt. Das würde ich gerne mit den Zuhörern nach draußen geben.
Alles andere haben sie schon wunderbar formuliert und darauf hingewiesen. Vielen Dank noch einmal. Vielen Dank auch an Sie. Herr Professor. Herr Degen, das ist ein ganz tolles Schlusswort. Vielen Dank für Ihre Zeit nachher natürlich auch eine gute und vor allen Dingen sichere staufreie Weiterreise nach Dänemark. Weil auch da, glaube ich, werden viele Menschen begeistert sein, was sie morgen von Ihnen als Vortrag zu hören bekommen mit den neuen, vielen spannenden Informationen dabei.
Und ja, wir sind jetzt froh, dass Sie noch ein bisschen hier mit an Bord sind, wenngleich noch einige spannende Gespräche hoffentlich führen und dann bis ganz bald. Und noch mal ganz, ganz herzlichen Dank! Herzlichen Dank auch an Sie und Ihre Firma. Danke schön von Ferdi.







